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Kanaren

Kanaren
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Die Kanaren haben es mir schon mehrere Jahre angetan, einfach aufgrund der Tatsache, dass ich mich in der winterlichen Kälte nur in Basel in den Flieger zu setzen brauche und dann in max. 4 Stunden in der sonnigen und luftigen Wärme bin. Ich habe die Kanaren aufgrund der politischen Zugehörigkeit zu Spanien unter Europa eingestuft, bin mir aber sehr wohl der Tatsache bewusst, dass die Inseln geografisch eigentlich zu Afrika gehören (irgendwas um die 120 km von Marokko entfernt....).


 

Karte

  Gran Canaria

Die beiden Male, die ich bisher auf Gran Canaria war, habe ich in Maspalomas (Campo Internacional) in irgendeiner der vielen Appartmentanlagen gewohnt. Die Lage ist ideal, wenn man es nämlich schafft, irgendwo in der zweiten Reihe (also weg von Pool , Restaurant und Disco) sein Quartier aufschlagen zu können, hat man auch die Ruhe, mal ausschlafen oder bei einem Buch relaxen zu können und ist nicht in einer der zubetonierten Touristenburgen, wie z.B. in Playa del Inglés. Der erste Gang ist dann in die Dünen (d.h. mit dem Bus zum Faro und dann bis Playa del Inglés losstiefeln). Das reicht für den ersten Sonnenbrand und das Gefühl, jetzt richtig im Urlaub zu sein!

dunas

Bisher habe ich mich immer mit einem kleinen Leihauto ausgerüstet und bin dann über die Insel gedüst. So klein wie sie eigentlich anmutet (Umfang sind so was um die 180 km), so lange braucht man doch, um irgendwohin zu gelangen, da die Strassen zwar recht gut ausgebaut sind, aber eng und kurvig. Im Westen, immer noch an der Südküste kommt man irgendwann mal nach Puerto Mogán, schön gemacht, mit Fischerhafen und Jachthafen und blumengeschmückten Gassen.

mogan

Nördlich von Maspalomas in einem sehr reizvollen Tal findet man Palmitos Park, in dem man sich für 15 € (2002) Fauna und Flora 'reinziehen kann. Schön angelegt und gepflegt, mit Kakteenlandschaft, (heissen die Teile nicht "Schwiegermuttersitz"?)

stacheln

und freilaufenden Pfauen, die recht geduldig sind und sich gerne fotografieren lassen-

pfau

naja, zumindest bis zu einem gewissen Punkt......

Pfauenarsch

Darüber hinaus gibts auch noch Vogelkäfige, ein Schmetterlingshaus, Äffchen, Flamingos etc.

Wenn man über Puerto Mogán hinaus weiterfährt (durch zum Teil atemberaubende Landschaft), und bis nach Ayacate durchhält

landscape

(sich je nach Route auch nicht vor unbefestigten Strassen scheut, die zwar langsam aber in meinem Fall bisher problemlos auch mit einem Kleinwagen zu befahren waren) kommt man irgendwann am Roque Nublo vorbei, einem ehemaligen Vulkanschlot, der einsam in der Landschaft steht und kommt am Ende des Weges auf den höchsten Gipfel der Insel, den Pico de las Nieves. Mit etwas Glück, d.h. ohne Nebel und Wolken hat man von hier aus einen erhabenen Blick über Roque Nublo bis hin zum Teide, dem höchsten Berg Spaniens auf Teneriffa.

pico

Unterwegs findet man schon auch mal eine blühende Agave (oder wie man die Dinger auch immer schreibt..)

agave

Die Hauptstadt der Insel, Las Palmas de Gran Canaria, befindet sich am nordöstlichen Ende der Insel, ist ein ziemlich langer Schlauch und hat den zweitgrössten Atlantikhafen. Es ist auch das historische Zentrum, seit der Besiedelung duch die Europäer. Von den Guanchen, den Ureinwohnern findet man nur noch gelegentlich Spuren auf der Insel. (Mal ganz am Rande bemerkt, der Süden der Insel war aufgrund der Wasserknappheit bis vor etwa 40-50 Jahren fast gar nicht besiedelt, die heutigen Touristenzentren, die hunderttausende von Betten bieten, sind also richtiggehend aus dem kargen Steppenboden gestampft.) Auf den folgenden 3 Bildern einfach mal ein paar Impressionen aus der Hauptstadt:

Chiesa

Strasse

park

Ganz zum Schluß, auf dem Flughafen, ist uns noch ein interessantes Plakat aufgefallen. Irgendwie scheint es in Gran Canaria ein Drogenproblem zu geben....

sinretorno



Karte

  Teneriffa

construction


Karte

La Palma

1999 bin ich nach La Palma gereist und habe sehr malerisch in einer ehemaligen Schule, südlich von Tijarafe, mitten in der Pampas gewohnt. Die Schule gehört Freunden von meinem Kumpel, mit dem ich diese Woche verbrachte. Die Inhaber sind Künstler und haben die Schule liebevollst hergerichtet und ausgestattet (nochmals herzlichen Dank, dass wir da wohnen durften!).
 
escuela

Überhaupt hatte ich so den Eindruck, dass La Palma die ursprünglichste der Kanarischen Inseln ist. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass sie vom Massentourismus noch ziemlich verschont geblieben ist. - Da wachsen sogar Bäume auf den Dächern!

dachwuchs

In der Hauptstadt (Santa Cruz de la Palma) gibt es diese typischen kanarischen Balkone, die wie an die Hauswand  geklatscht aussehen.

balkon

Bademöglichkeiten, wie z.B. auf Gran Canaria oder Teneriffa sind eher selten, im Prinzip gibt's nur im Norden der Insel ein paar ganz wenige (Lava-)Strandfleckchen und und vereinzelt ein paar angelegte Meerschwimmbäder, so wie das folgende.
 
bad

Wie auf jeder der vulkanischen Inseln gibts auch hier einen Pico, der allerdings eher ein Krater ist, mit einem riesigen Auslauf  in Richtung Tazacorte ist. Die Caldera (de Taburiente) ist bis oben hin bewanderbar und mit Pinien bewachsen.

pico

Darüber hinaus kann die Insel noch mit einem Lorbeerwäldchen (sehr schattig, schön und kühl) und ein paar qualmenden und rauchenden Vulkanschlötchen (in der Nähe von Fuencaliente im Süden der Insel) aufwarten.

Und ganz besondere Eingeborene gibts auch noch, die Geckos! Keine Angst, die machen nichts, sind ziemlich scheu und ruckzuck wieder verschwunden...

gecko  


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